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Was ist Salsa?

Dass Salsa spanisch ist und Soße oder Sauce bedeutet, wissen die meistens. Doch zu Salsa fallen einem sofort eine Menge südamerikanischer Cocktails ein, Caipirinha etwa, Zuckerrohrschnaps mit Rohrzucker, Limonen und Eis. Oder der Mochito aus Kuba, Rum mit Limonen und Eis. Oder die Pina Colada oder auch Cuba Libre. Genauso bunt wie die schillernden Cockails ist Salsa – ein Mix, eine bunte Mischung. Und was findet man in dieser Mischung? Musik, Tanzschritte, Latino-Feeling, unterschiedliche Kulturen, Nationen, Sprachen und Hautfarben.
Dass Salsa ganz anders ist als Tango, House, Rap, oder sonst was, merkt man sofort, wenn man auf einer Salsa-Party ist. Salsa Parties sind ausgelassen, romantisch, verrückt, sind rhythmisches Leben. Salsa ist Spaß, ist Liebe, ist heiß, ist Toleranz. Mit anderen Worten: Salsa ist ein einzigartiges Lebensgefühl. Und dieses Salsa-Feeling nimmt gefangen: alt und jung, schwarz und weiß, Latinos und Europäer.

Die Geschichte vom Salsa

Die Geschichte des Salsa ist faszinierend.
Es war die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, in der viele Latinos aus Kuba, Kolumbien, Puerto Rico und Venezuela nach den USA auswanderten. Viele von ihnen gingen nach New York und alle brachten ihre eigene Musik mit dorthin. So ist es kein Wunder, dass New York der Topf für den Salsa, für die „Soße“ geworden ist.
Doch blicken wir einmal genauer hin. Was wurde in New York zusammen „gekocht“? Aus Puertorico kamen Plena, Seis und Bomba.  Die Kubaner hatten ihren Guaracha, Rumba und Danzon oder auch den Mambo oder Cha Cha Cha.
Klar, in New York begegneten sich die Kulturen und begegnete sich die Musik dieser Kulturen, auch auf gemeinsamen Parties.  Und so wurde nach und nach das Wort Salsa für die lateinamerikanische Musik und die Tanzschritte geprägt. Was zunächst Umgangssprache war, wurde zur offiziellen Bezeichnung. Der Mix der Musik und des Tanzes entwickelte sich und es kristallisierte sich eine eigenständige Musikrichtung heraus. Beteiligt an diesem neuen Stil waren Musikerlegenden, aber auch das Musik-Label „Fania“ im New York der 1970er Jahre. Es publizierte Salsa-Titel von Willy Colon, Celia Cruz, Ruben Blades, Tito Puente und auch Ismael Miranda. Das lateinamerikanische Stadtviertel von New York, „El Barrio“, war der Geburtsort des modernen Salsa, der Mischung aus Musik, Tanz und Lebensgefühl.
Kuba war jedoch das Land, das dem Salsa immer die größten Inspirationen verlieh, denn die kubanischen Rhythmen waren ihrerseits durch Einflüsse von unterschiedlichen Seiten entstanden: Kuba wurde schon sehr früh kolonialisiert. Aus Spanien wurde eine große Musiktradition nach Kuba gebracht, mit Instrumenten wie Klavier, Gitarre und Flöte. Außerdem besaß Spanien durch die arabische Herrschaft in Andalusien schon selbst eine multikulturelle Musik. Aus Afrika kamen Percussion und Trommeln hinzu. Und im letzten Jahrhundert „kolonialisierten“ die Kubaner dann ihrerseits Amerika und insbesondere New York.
Doch die Lateinamerikaner, die Kubaner gingen nicht nur nach New York, sondern emigrierten auch in andere Länder und auch nach Europa.

Einen Meilenstein in der Entwicklung des Salsa legte der Mambo in den 1940er Jahren. Mambo war damals eine Mischung afro-kubanischer Rhythmen mit dem Big-Band-Klang der Swing-Ära. Der kubanischer Bandleader Pérez Prado wird als der Erfinder des modernen Mambo angesehen. Er brachte den neuen Sound nach Amerika und Europa und machte den Mambo dort populär. In New York war der Mambo in den 1950er Jahren am Zenit der Musik angekommen. Bekannte Bands waren Machito, Tito Rodriguez und Tito Puente. Tito Rodriguez ließen auch Jazz-Elemente und Instrumentalsolos in den Mambo einfließen, also Stilelemente, die auch viele Salsas von heute aufweisen. Auch Beny Moré wandelte den Mambo ab und kombinierte ihn mit Guaracha und Son.

Salsa Musik hatte sich nun von der Karibik losgenabelt und entwickelte sich (unterschiedlich) auf allen Kontinenten, hauptsächlich allerdings in den USA, Europa und weiterhin in Lateinamerika.

Einen Salsa Boom konnte man in den 1960er Jahren beobachten. Ein weitere Salsa-Boom  schwappte in den 1980er Jahren von den USA nach Europa, mit den Filmen „Dirty Dancing“ und „Mambo King“.
Heute ist der Mambo-Tanz mit dem New York Salsa Style identisch. Das gleiche gilt für die Mambo Musik und den Salsa als Musikrichtung. Auch sie sind heute identisch. Der Salsa-Musiker Tito Puente kommentierte dies so: „ Salsa heißt Soße, aber den Leuten gefällt es nun einmal, den Mambo so zu nennen.“
Der dritte Salsa Boom hat in den 1990er Jahren begonnen und die Salsa Welle ist noch immer am Rollen.

Salsa Tanz
Aus der Geschichte des Salsa heraus verstehen wir auch, das es so viele unterschiedliche Salsa Stilrichtungen gibt. Die Hauptstilrichtungen sind jedoch der Salsa Colombiana, der New York Style und der puertorikanische Stil.

Näheres hier: Salsa Stilrichtungen

Salsa Musik
Salsa Tanz und Salsa Musik sind zwei unterschiedliche Dinge, obwohl sie natürlich eng zusammen gehören. Ähnlich ist es beim Tango, wo man auch zwischen Tango Musik und Tango Tanz differenziert. Für uns Salsa Fans sind jedoch folgende Fragen interessant:

Salsa Colombiana – der kolumbianische Salsa
Der Salsa Colombiana oder Salsa Columbiana ist die in Europa vorherschende Salsa Stilrichtung, der dominierende Salsa Style. Sehen wir uns also den Salsa Colombiana genauer an:
Salsa Grundschritt

Salsa Tanzhaltung

Las Cucarachas

Salsa Promenade

Cross Body Lead

Weitere Infos zu Merengue und Bachata !!!

Verschiedene karibische Rhythmen vermitteln dominikanische Lebensfreunde und dienen als internationale Botschafter der Dominikanischen Republik.Die Dominikanische Republik begrüßt alle Reisenden mit einem Lächeln. Touristen lassen sich von der Heiterkeit der Musik und der überschäumenden Einheimischen gerne anstecken, Lebensfreude der denn wenn die dominikanischen Rhythmen erklingen, ist es unmöglich still sitzen zu bleiben. Gleich an gehört für die Dominikaner immer dazu. Als welchem Ort und um welche Uhrzeit, Musik musikalische Nation bekannt, beherrschen die Musiker des Landes eine große Vielfalt an Rhythmen und Harmonien. Essentielle Instrumente der traditionellen Musik sind die Güira, die Trommel und das Akkordeon. Zu den bekanntesten Genres zählen der Merengue, der Bachata und der Son, die einen wichtigen Platz in der dominikanischen Identität einnehmen.

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